
Verlegungsanleitung für WiseLoc–Klickparkett von Timberwise
Timberwise-Fußboden lässt sich leicht verlegen. Das Verlegen von Timberwise-Fußboden anhand der Anleitung ist einfach. Sehen Sie sich auf den Zeichnungen die Verlegung Schritt für Schritt an, dann wird sie Ihnen garantiert gelingen! Die Verpackung der Produkte besteht aus recyclingfähigen Materialien.
Lesen Sie die Anleitung sorgfältig, bevor Sie den WiseLoc-Fußboden verlegen!
Beachten Sie, dass der Unterboden eben sein muss! Der Höhenunterschied des Unterbodens darf höchstens ±1mm je 1 Meter Länge betragen. Die Geradheit wird überprüft, indem die Federseite der Diele am Fußboden angelegt und der Spalt zwischen Fußboden und Diele gemessen wird. Größere Höhenunterschiede müssen durch Abschleifen oder durch Verteilen einer zu diesem Zweck bestimmten Ausgleichsmasse ausgeglichen werden. Der Untergrund muss bewegungsfrei, dauerhaft, fest, eben, trocken und sauber sein. Sämtliche Teppichbeläge müssen entfernt werden. Geeignete Unterböden sind: Holz- oder Spanplattenfußboden, Betonboden, Kachel- oder Marmorfußboden, Linoleum oder PVC. Beachten Sie, dass bei einem Betonboden immer eine Feuchtigkeitssperre notwendig ist! (z. B. 0,2 mm Baufolie, mit sich ca. 200 mm überlappenden Fugen oder Fugen mit Klebeband verklebt)
VORBEREITUNGEN:
Sämtliche andere Bauarbeiten müssen abgeschlossen sein. Falls im Raum nach der Verlegung des Fußbodens noch weitere Bauarbeiten ausgeführt oder Oberflächen gestaltet werden, muss der Fußboden zunächst gesaugt werden, um Verlegungsabfälle zu entfernen, und danach mit feuchtigkeitsdurchlässigem Material (z. B. Pappe) abgedeckt werden. ACHTUNG! Bei der Verwendung von Wellpappe die glatte Seite zum Parkett und die gewellte Seite nach oben! Überprüfen Sie, dass das Material nicht am Fußboden abfärbt. Wenn der Fußboden abgedeckt ist, darf die Fußbodenheizung NICHT EINGESCHALTET SEIN!
Die Pakete müssen ungeöffnet gelagert werden (in einem trockenen Raum mit einer relative Feuchte (rF) von unter 60 % und einer Temperatur von +18–24 °C). Die Pakete müssen ca. 2–3 Tage vor dem Verlegen derselben Raumtemperatur ausgesetzt sein wie in dem Raum, in dem sie verlegt werden. Öffnen Sie die Pakete erst dann, wenn Sie mit dem Verlegen beginnen, jedoch nur einige Pakete auf einmal (um einen möglichst farbgleichen Fußboden zu erhalten, nehmen Sie beim Verlegen abwechselnd Dielen aus verschiedenen Paketen). Prüfen Sie die Dielen vor dem Verlegen bei guter Beleuchtung. Im Falle eines Produktfehlers befestigen Sie die Diele nicht am Fußboden! Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Reklamationen, bei denen die Dielen ohne Prüfung der Qualität am Fußboden verlegt wurden.
Um die Langlebigkeit des Fußbodens sicherzustellen, ist es besonders wichtig, die relative Feuchte (% rF) des Raums zu kontrollieren, die sowohl während der Verlegung als auch danach zwischen 40–60 % rF liegen sollte. Aufgrund seiner hygroskopischen Eigenschaft passt sich das Holz der Feuchtigkeit an, das heißt es saugt entweder Feuchtigkeit auf oder gibt diese ab (bei > 60 % rF dehnt sich Holzmaterial, auch der Fußboden, aus; bei < 40 % rF zieht sich Holzmaterial zusammen). Wenn auf die relative Feuchte der Raumluft nicht geachtet wird, kann der Fußboden Spalten oder Risse bekommen. Die Feuchte der Raumluft kann z. B. im Winter mit Luftbefeuchtern und im Sommer durch Lüften geregelt werden.
Die Raumtemperatur sollte +18–24 °C betragen.
Stellen Sie sicher, dass der Unterboden trocken und eben ist und dass die zur Verlegung notwendigen Untergrundmaterialien (bei Bedarf Feuchtigkeitssperre sowie Trittschalldämmungen) und Werkzeuge bereitliegen.
- Materialvarianten für die Trittschalldämmung sind z. B.: Schaumstoff, Timberstep Textil-Parkettunterlage (erfordert separate Feuchtigkeitssperre) oder Tuplex.
- Erforderliche Werkzeuge: Metermaß, Markierstift, Winkeleisen, Keile für die Bewegungsfuge, Kreis- oder Trennsäge, Spanneisen, Schlagklotz, Meißel+Hammer, Arbeitsmesser, Holzleim (PVAC-Leim).
Vor der Verlegung wird die relative Feuchte des Untergrunds gemessen. Stellen Sie sicher, dass der Untergrund auf der gesamten Installationsfläche gleichmäßig trocken ist (auch unter möglicherweise gelagerten Baumaterialien). Ein „Hausmittel“ zur Feststellung der richtigen Feuchte des Unterbodens ist, etwa 1 m² Kunststofffolie für einen Tag fest auf dem Fußboden auszubreiten und die Ränder mit Klebeband zu befestigen. Die sich unter der Kunststofffolie an der Oberfläche des Fußbodens (Betons) ansammelnde Feuchtigkeit ist ein Zeichen für überschüssige Feuchtigkeit, die zu verdunsten bestrebt ist. Mit der Verlegung darf in diesem Fall nicht begonnen werden. Genaue Feuchtewerte des Unterbodens erhält man, indem man sachgemäße Feuchtemessgeräte verwendet. Wenn die Feuchte des Untergrunds mehr als 80 % rF beträgt (max. 3,0 Gewichtsprozent), darf mit der Verlegung NICHT begonnen werden!
Berechnen Sie zunächst die Menge der benötigten Dielen. Messen Sie mit dem Metermaß die Gesamtbreite des Raums, teilen diese durch die Breite der Diele und überprüfen, wie viele Dielenreihen in voller Breite in den Raum passen. Falls die Breite der letzten Dielenreihe der Berechnung zufolge weniger als 50 mm beträgt, verringern Sie auch die Breite der ersten Dielenreihe. Wir empfehlen, den Fußboden in Richtung der maximalen Länge des Raums zu verlegen, falls der Raum in der Breite deutlich schmaler ist als in der Länge. Wenn das Parkett in langen schmalen Räumen/Gängen quer verlegt wird, ist alle 6 m eine Bewegungsfuge von mindestens 10 mm erforderlich! Ansonsten empfiehlt es sich, die Verlegung in Richtung des Lichteinfalls vorzunehmen. Mit dem Verlegen von Fußböden mit WiseLoc-Verbindungssystem beginnt man am einfachsten an der Wand, in der sich die meisten Türen des Raums befinden. Befinden sich Türen in einer der beiden Stirnwände, beginnen Sie mit dem Verlegen des Fußbodens an dieser Wand. Beginnen Sie in der Ecke und verlegen die Dielen von links nach rechts.
Damit der Fußboden bei Änderung der Luftfeuchtigkeit leben kann, wird das Parkett durch eine rund 10 mm breite Bewegungsfuge von umgebenden und durchquerenden Bauteilen getrennt. Falls erforderlich, werden spezielle Abdeckstreifen verwendet. Eine derartige Bewegungsfuge wird z. B. auch um Heizungsrohre, Türzargen, Säulen usw. herum freigelassen. Vor Türöffnungen oder Erhebungen (z. B. Treppen, Schwellen usw.) frei gelassene Bewegungsfugen werden mit geeigneten Sockelleisten verdeckt. In großen zusammenhängenden Räumen (über 10 m lang oder 8 m breit), muss man größere Bewegungsfugen einplanen. Nutzen Sie hier z. B. Schwellen. Im Allgemeinen gilt, dass für einen 6 m breiten Raum eine Bewegungsfuge von 10 mm ausreichend ist und für jeden weiteren Meter die Bewegungsfuge um 1,5 mm vergrößert werden muss.
Zusätzlich sind beim Verlegen bezüglich der Bewegungsfugen unbedingt die folgenden Punkte zu befolgen:
- Treppen und Geländer müssen so am Untergrund angebracht werden, dass der Fußboden 10 mm Spiel um die Befestigungspunkte hat. Tragende Konstruktionen der Treppe (wie zum Beispiel Treppenwangen oder Geländerstützen) dürfen nie auf dem Parkett montiert werden!
- Einbaumöbel oder tragende Konstruktionen, z. B. Zwischenwände, dürfen nie auf dem Fußboden montiert werden! Sie würden den Fußboden fixieren und dessen freies Spiel verhindern. So werden z. B. werden bei einer Kücheninsel Löcher mit 10 mm Spiel in den Fußboden gebohrt, sodass die Füße der Kücheninsel direkt auf dem Estrich/Untergrund stehen. Das Gleiche gilt u.a. für Einbaumöbel, Küchenzeilen und Kamine. Große Kühl-/ Gefrierschrankkombinationen werden auf separaten Feldern aufgestellt. Der Schnitt erfolgt zwischen Fuß und Sockel, wobei 10 mm Spiel verbleiben. Bei Schränken mit Schiebetüren befindet sich die Bewegungsfuge unter der Gleitleiste des Schranks (10 mm) und die Liste wird mit kurzen Schrauben (12 mm) auf dem im Schrank befindlichen Parkett befestigt.
- Aufklebbare Ausgleichsleisten dürfen nur entlang der einen Kante am Fußboden angeklebt werden. Falls bei einem Objekt z.B. zwischen zwei Räumen eine T-Leiste so angebracht ist, dass sie auf beiden Flächen verleimt ist, gilt die TW-Garantie nicht für dieses Objekt. Die Leiste würde den Fußboden fixieren und dessen freies Spiel verhindern. Sockelleisten und Schwellen werden so befestigt, dass sie nicht die Bewegung des Parketts verhindern.
- Jeder Raum wird als separates Feld montiert. Der Fußboden wird an jeder Türöffnung unterbrochen. Der Fußboden wird nach Möglichkeit in Form eines Quadrats oder eines Rechtecks verlegt (z.B. wird ein L-förmiger Raum in zwei separaten Feldern verlegt), siehe auch Layout-Bild. Das Verkleben des Parketts mit dem Untergrund an den Türöffnungen ist völlig verboten! In Situationen, in denen mehrere Räume zu einem Fußboden verbunden werden sollen, empfehlen wir die Verwendung traditioneller leimverfugter Produkte und deren Verleimen auf dem Boden.
- Der Fußboden muss als Platte leben können. Im Fußboden dürfen sich keine punktartiger, eine Bewegung verhindernden Gegenstände oder Auskragungen befinden. In den Bewegungsfugen dürfen zum Beispiel keine Leitungen geführt werden.
- Beim Verlegen dürfen die WiseLoc-Dielen nie festgeklopft werden. Die Fugen werden durch Drücken geschlossen. Falls auf die Kopffuge geschlagen wird, besteht die Gefahr, dass die Fuge bricht.
Sägen Sie die Türzargen, siehe Abschnitt Rohre und Türzargen. ACHTUNG! WiseLoc gleitet in Längsrichtung. Beispielsweise unter Türzargen gelangt man folgendermaßen: Man verlegt die Diele möglichst dicht an der Zarge und lässt die Diele durch vorsichtiges Klopfen mit einem Hammer an ihren Platz gleiten.
VERLEGUNG AUF FUSSBODENHEIZUNG:
Bei der Verlegung auf Fußbodenheizung sind folgende wichtige Dinge zu beachten:
- Die Oberflächentemperatur des Fußbodens darf +27 ?C nicht überschreiten. Beachten Sie, dass normale Teppiche die Oberflächentemperatur des Fußbodens um ca. +2 ?C ansteigen lassen!
- Die Temperatur des Fußbodens darf nicht ständig um mehr als +2 ?C schwanken, d. h. eine Beheizung mit Nachtstrom wird für Timberwise-Fußböden nicht empfohlen.
- Im Zusammenhang mit einer Fußbodenheizung muss IMMER eine Feuchtigkeitssperre installiert werden (0,2 mm Baufolie, mit sich ca. 200 mm überlappenden Fugen oder Fugen mit Klebeband verklebt), unabhängig vom Material des Unterbodens (sogar Holzfußböden erfordern zusammen mit einer Fußbodenheizung eine Feuchtigkeitssperre).
- Grenzen Sie die Fußbodenbereiche ohne Fußbodenheizung mit einer Bewegungsfuge ab.
- Fußbodenheizungskabel und -rohre müssen in mindestens 30 mm Abstand zum Untergrundmaterial des Timberwise-Produkts installiert sein.
- Luftspalt bei Fußboden aus Holzstruktur
- Ausgleichsschicht bei Betonboden
Der Unterboden muss ca. 2 Wochen vor der Verlegung getrocknet werden. Erhöhen Sie die Temperatur der Fußbodenheizung täglich um ca. 5 ?C, bis die Heizleistung mindestens die Hälfte der Höchstleistung erreicht hat. Danach stellen Sie die Fußbodenheizung für 3 Tage auf Höchsttemperatur ein, wonach die Heizleistung so verringert wird, dass die Oberflächentemperatur des Untergrunds auf 18°C sinkt. Sorgen Sie während der Heizungs- und Abkühlungsphasen für gute Belüftung. Schalten Sie die Heizung einen Tag vor der Verlegung aus. Verlegen Sie den Fußboden anhand der Anleitung. Als Untergrundmaterial empfehlen wir keine Korkfilz-Unterlage. Schalten Sie die Fußbodenheizung frühestens einen Tag nach der Verlegung ein. Erhöhen Sie die Temperatur im Laufe von 5 Tagen allmählich so, dass die Temperatur der Holzfußbodenoberfläche +27 °C nicht übersteigt. In dieser Phase den Fußboden nicht bedecken, auch nicht teilweise. Die relative Feuchte der Luft muss ständig bei 40–60 % rF gehalten werden. Die empfohlene Raumtemperatur beträgt 18–24 °C.
Unter außergewöhnlichen Bedingungen kann der Fußboden stärker arbeiten als normal. Für diese Veränderungen können der Hersteller, der Verkäufer oder der Verleger keine Haftung übernehmen.

VERLEGUNG:
Bei der Verlegung des WiseLoc-Fußbodens kann entweder eine Hilfsdiele verwendet werden (Abb. 1) oder es kann auf herkömmliche Art direkt an der Wand begonnen werden (Abb. 2).
Verwendung einer Hilfsdiele:
- Legen Sie die Hilfsdiele (eine oder mehrere, in Abhängigkeit von der Größe des Raums) an die lange Wand. Die Verwendung der Hilfsdiele sichert einen geraden Start für die erste Dielenreihe, was bei dem Verlegen des Fußbodens äußerst wichtig ist.
- Verlegen Sie die erste Dielenreihe in ca. 10 mm Abstand von der Stirnwand. Beginnen Sie in der Ecke und verlegen die Dielen, wie in Abb. 1 angegeben, an der Hilfsdiele von links nach rechts, so dass der lange untere Verbindungsvorsprung zur Raummitte zeigt. Legen Sie die lange Seite der ersten Diele an der langen Seite der Hilfsdiele in einem Winkel von ca. 45° in Längsrichtung an, bevor die Diele in einer Bewegung nach unten gedrückt wird (Abb. 1).
Später, nach 2 oder 3 Dielenreihen, entfernt man die Hilfsdiele/n, indem mit einer Hand die lange Fuge der ersten Dielenreihe und der Hilfsdiele angedrückt wird und mit der anderen Hand die zur Wand zeigende lange Seite der Hilfsdiele vorsichtig angehoben wird (Abb. 1a).
Herkömmliche Verlegung direkt an der Wand:
- Verlegen Sie die erste Dielenreihe in ca. 10 mm Abstand von der Stirnwand. Beginnen Sie in der Ecke und verlegen die Dielen von links nach rechts, so dass der lange untere Verbindungsvorsprung zur Raummitte zeigt. Stecken Sie die Verlegungskeile zwischen Stirnseite und Diele und schieben die Diele an die lange Wand. Später, nach drei Reihen, können Sie die Verlegungskeile zwischen die lange Wand und den Fußboden stecken, so dass eine Bewegungsfuge von ca. 10 mm entsteht (Abb. 10).
Beachten Sie: Falls die Wand nicht gerade ist, zeichnen Sie die Konturen der Wand auf die Dielen der ersten Reihe, wie es auf Abb. 11 oder 12 angegeben ist.
Zweite Diele, erste Reihe:
- Legen Sie die Diele eng am Ende der ersten Diele an, in einem Winkel von ca. 45° in Längsrichtung (Abb. 3). Drücken Sie die Diele in einer Bewegung nach unten (Abb. 4).
- Messen Sie am Ende jeder Reihe mit dem Bandmaß den benötigten Abstand zur Wand, jedoch so, dass die notwendige Bewegungsfuge von ca. 10 mm beachtet wird (Abb. 5).
Oder
- drehen Sie die letzte Diele um, so dass das Ende mit Verschluss zur Wand hin zeigt (beachten Sie, dass zwischen Diele und Wand ein Verlegungskeil eingefügt werden muss), und markieren Sie die Länge an der Diele. Die Mindestlänge der letzten Diele beträgt 300 mm.
- Schneiden Sie die Diele mit der Kreis-/Trennsäge auf das passende Maß (Abb. 6), drehen die Diele richtig herum (das abgeschnittene Ende zur Wand) und verlegen sie an ihrem Platz.
Beginn der zweiten Reihe:
- Beginnen Sie die zweite Reihe, indem Sie die abgeschnittene Diele verwenden (Abb. 7). Die Mindestlänge der ersten Diele beträgt ca. 400 mm. Stecken Sie einen Verlegungskeil zwischen Wand und Diele.
- Die Stoßfugen in nebeneinander liegenden Dielenreihen dürfen nicht um weniger als 400 mm versetzt sein (Abb. 8).
Zweite Diele, zweite Reihe:
- Legen Sie die langen Seiten an und lassen die Endverbindungen im Winkel von ca. 45° in Längsrichtung fest ineinander gleiten, bevor die Diele in einer Bewegung nach unten gedrückt wird (Abb. 9).
- Der Spalt zwischen Wand und Fußboden kann eingestellt werden, wenn die drei ersten Reihen verlegt sind (Abb. 10). Stecken Sie Keile zwischen Fußboden und Wand.
- Prüfen Sie nach den drei ersten Reihen die Geradheit der Wand. Messen Sie den Abstand zwischen der ersten Dielenreihe und der Wand mit einem Metermaß.
ACHTUNG. Jetzt muss die Gesamtbreite des Raums gemessen und überprüft werden, ob von der ersten Reihe noch mehr weggenommen werden muss als lediglich zum Ausgleich der Wand notwendig ist (die Mindestbreite der letzten Reihe beträgt 50 mm): Messen Sie mit dem Metermaß die Gesamtbreite des Raums, teilen diese durch die Breite der Diele und überprüfen, wie viele Dielenreihen in voller Breite in den Raum passen. Falls die Breite der letzten Dielenreihe der Berechnung zufolge weniger als 50 mm beträgt, verringern Sie auch die Breite der ersten Dielenreihe.
- Falls die Wand nicht gerade ist, wird die erste Dielenreihe der Form der Wand entsprechend gesägt (Mindestbreite 50 mm). Die Kontur der Wand kann auf die erste Dielenreihe gezeichnet werden, indem man entweder in regelmäßigen Abständen von der Wand Maß nimmt (Abb. 11) oder indem man ein Stück Diele zur Hilfe nimmt, in das ein Loch für den Stift gebohrt wurde. Legen Sie das eine Ende des Dielenstücks an der Wand an und zeichnen die Linie entsprechend (Abb. 12).
- Entfernen Sie danach die Dielen der ersten Reihe voneinander, indem Sie mit einer Hand leicht auf die Fuge drücken und mit der anderen Hand gleichzeitig die Dielen an ihrer langen Seite anheben und nach oben ziehen (Abb. 13). Sägen Sie die Dielen mit der Kreis-/Trennsäge entlang der von Ihnen gezeichneten Linie, so dass die Dielen der Form der Wand entsprechen.
- Verlegen Sie die Dielen wieder an ihrem Platz (Abb. 14).
Falls Sie von der Diele in Breitenrichtung mehr als 35 mm wegnehmen müssen, kann die Click-Verbindung von WiseLoc nicht mehr verwendet werden und die Stoßfugen müssen miteinander verleimt werden. Verteilen Sie Leim auf dem oberen Vorsprung der Verbindung, drücken diesen fest in die Endverbindung der vorherigen Diele und stellen ein Gewicht auf die Stoßfuge um sicherzustellen, dass die Leimung hält (Abb. 15).
Letzte Reihe (möglicherweise auch die erste Reihe):
Die Mindestbreite der letzten Reihe beträgt 50 mm! Beachten Sie die Bewegungsfuge, ca. 10 mm. Messen Sie die exakte Breite von der Wand mit einem Metermaß (Abb. 16). Markieren Sie die Sägelinie folgendermaßen:
- Legen Sie die letzte Diele auf die vorherige Reihe in einem Abstand von etwa 7 mm zur Fuge der voherigen Diele. Markieren Sie die Sägelinie mit einem Stück Diele, dessen Federstück abgesägt wurde (Abb. 17).
- Verlegen Sie die gesägte Diele an ihrer Stelle (wie in Abb. 14). Wiederholen Sie diesen Vorgang für die nächste Diele.
- Verlegen Sie die Sockelleisten. Sockelleisten werden an der Wand, nicht am Fußboden befestigt. Für Türöffnungen werden beispielsweise Übergangs- oder Abschlussleisten verwendet.
ROHRE UND TÜRZARGEN:
- Bohren Sie bei Bedarf Löcher für die Heizungsrohre in die Diele. Die Löcher müssen mindestens 20 mm größer als der Rohrdurchmesser sein. Markieren Sie auf der Diele die Stelle, an der der Rohrdurchlass liegt, bohren die passenden Löcher für die Rohre und sägen die Stücke heraus (Abb. 18).
- Wenn Sie die Diele an ihrem Platz verlegt haben, leimen Sie das heraus gesägte Stück an der Diele fest (Abb. 19) und decken die Löcher mit Rohrmanschetten oder Doppelrohrmanschetten ab.
- Wenn die Türzargenleiste gesägt werden muss, erhalten Sie die richtige Höhe, indem Sie ein Stück Diele als Muster verwenden. Vergessen Sie nicht, Platz für die Bewegungsfuge zu lassen.
- WiseLoc-Dielen können bei Bedarf von allen Seiten verlegt werden. Dies erleichtert das Verlegen beispielsweise an den Türen.
Wenn sich eine Diele nicht unter einer Türzarge oder einem flachen Heizkörper verlegen lässt, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Entfernen Sie 2/3 von der Spitze der Feder (Abb. 20)
- Leimen Sie (Abb. 21). Klopfen Sie die Diele an ihrem Platz fest.
ABBAU:
Variante 1:
- Abbau: Entfernen Sie eine ganze Dielenreihe, indem Sie leicht mit der Faust direkt hinter der Fuge aufdrücken, wie in der Abbildung angegeben. Heben Sie nur die lange Seite der Dielenreihe nach oben (Abb. 22).
- Entfernen Sie die Dielen voneinander, indem Sie sie wie im Bild angegeben in Querrichtung gleiten lassen (Abb. 23). HEBEN SIE DIE DIELEN NICHT AN, das beschädigt die Feder!
Variante 2:
- Schieben Sie einen zur Öffnung der Click-Verbindung konzipierten Spezialstab bis zum Anschlag in die Fuge (Abb. 24).
- Lösen Sie die Dielen, indem Sie sie vorsichtig anheben (Abb. 25).
ACHTUNG! Bei der Öffnung mit einem Stab ist ausschließlich ein für WiseLoc konzipierter Spezialstab zu verwenden!
NACH DER VERLEGUNG:
- Die relative Feuchte des Raums muss nach der Verlegung durch Messung mit einem sachgemäßen Feuchtemessgerät überprüft werden. In Räumen mit Holzfußboden muss die relative Feuchte der Raumluft stets zwischen 40–60 % rF und die Temperatur zwischen +18–24 °C. gehalten werden. Die Luftfeuchtigkeit kann beispielsweise mit einem Luftbefeuchter geregelt werden, der sowohl für Sie als auch für Ihren Fußboden und Ihre Möbel ein optimales Raumklima sicherstellt.
- Falls die relative Feuchte im Raum sinkt, kann es im Fußboden zu kleinen Spalten und Rissen kommen. Aufgrund der natürlichen Eigenschaften des Holzes können in den Dielen bei trockener Luft Aushöhlungen und bei zu hoher Feuchtigkeit Wölbungen entstehen.
REINIGUNG UND PFLEGE:
Nach der Verlegung empfehlen wir, folgendermaßen vorzugehen, damit Ihr Fußboden lange Zeit in gutem Zustand verbleibt:
- Auf dem Fußboden befindlicher loser Staub und Schmutz sollte durch Staubsaugen gereinigt werden.
- Wischen Sie den Fußboden mit einem nebelfeuchten, keinem nassen, Mopp. Wir empfehlen die Verwendung des Reinigungsmittels Wisch-Fix von Osmo Color, das Pflanzen- und Kokosöl enthält. Ansonsten empfehlen wir die Verwendung von milden, für Holzfußböden geeigneten Seifen (pH 5,5–6,0).
- Pfützen auf dem Fußboden müssen unverzüglich weggewischt werden.
- Wenn bei der Verlegung hartnäckige Flecken entstanden sind, entfernen Sie diese mit Wachspflege- und Reinigungsmittel von Osmo Color.
- Bei der Verlegung in öffentlichen Gebäuden empfehlen wir nach der Verlegung eine Erstbehandlung mit dem Wachspflege- und Reinigungsmittel von Osmo Color. Befolgen Sie die Gebrauchs- und Dosieranleitung auf der Verpackung.
- Nach Trocknung des Pflegemittels kann der Fußboden maschinell mit einer hellen Scheibe leicht poliert werden.